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Fahrtenbuch
Sicher durch die nächste Betriebsprüfung

Fahrtenbuch© Shutterstock.com

Das Führen eines Fahrtenbuchs steht auf der Unbeliebtheitsskala eines Unternehmers zweifellos ganz weit vorn. Doch wann genau muss der Physiotherapeut ein Fahrtenbuch überhaupt führen und wenn ja, wie?

Wahrscheinlich teilt sich die Fahrtenbuchführung ihren Platz im Ranking der unbeliebtesten Tätigkeiten für das Finanzamt direkt mit dem Zusammensuchen der privaten Belege für die persönliche Einkommensteuererklärung. Überraschend ist das nicht, denn eine korrekte Fahrtenbuchführung stellt in der Tat einen „Casus knacksus“ einer jeden Betriebsprüfung dar.

Auf die Nutzung kommt es an: Betriebsvermögen oder Privatvermögen?

Die meisten Unternehmer besitzen privat oder betrieblich ein Auto, welches sie oftmals natürlich für beide Zwecke nutzen. Die Grenzen sind dabei häufig fließend. Doch nur der betriebliche Aufwand darf auch zu gewinnmindernden Betriebsausgaben führen.

Damit ein Fahrzeug der Physiotherapie-Praxis zugeordnet werden kann, muss es mindestens zu mehr als 10 Prozent betrieblich genutzt werden. Bei einer betrieblichen Nutzung zwischen 10 und 50 Prozent hat der Unternehmer ein Wahlrecht. Er kann das Fahrzeug seiner Praxis zuordnen – als sogenanntes gewillkürtes Betriebsvermögen – oder im Privatvermögen behalten.

Überwiegt die betriebliche Nutzung zu mehr als 50 Prozent, so ist das Auto notwendiges Betriebsvermögen. Alle Aufwendungen im Zusammenhang damit sind zunächst betrieblich veranlasst. Eine eventuelle Privatnutzung ist in diesem Fall mit der Ein-Prozent-Regelung zu ver steuern. Konkret ist dabei ein Prozent des Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung pro Monat gewinn erhöhend zu berücksichtigen. Diese Methode berücksichtigt pauschalierend allein die Möglichkeit, dass das Fahrzeug auch im privaten Bereich genutzt werden kann. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob der reale Anschaffungspreis unter dem Bruttolistenpreis bei der Erstzulassung liegt, weil es sich beispielsweise um ein gebrauchtes Fahrzeug handelt, oder der Händler einen kräftigen Rabatt gewährt hat. Daher kann die Besteuerung der privaten Nutzung des Fahrzeugs mit der Ein-Prozent-Methode auch schnell eine recht teure Angelegenheit werden. Genauso kann das Verhältnis zwischen den tatsächlich betrieblich und privat gefahrenen Kilometern die Ein-Prozent-Regelung steuerlich ungünstig werden lassen.



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