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Gesetzliche Krankenversicherung
Das kann auch für Physiotherapeuten interessant sein

Gesetzliche Krankenversicherung©Robert Kneschke@shutterstock.com

Selbstständige Physiotherapeuten sind zwar über eine Pflichtmitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gegen mögliche Unfälle abgesichert. Doch wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? Privat oder gesetzlich? Das ist die Frage.

Wer sich als Physiotherapeut selbstständig macht, hat grundsätzlich ein Wahlrecht. Er kann sich freiwillig gesetzlich (weiter-) versichern oder sich für eine private Krankenversicherung entscheiden. Eine freiwillige gesetzliche Versicherung ist dabei jedoch nicht in jedem Fall möglich. Insbesondere ist es für diejenigen schwierig, die sich schon einmal für eine private Krankenversicherung entschieden haben und wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurückwechseln wollen. Es handelt sich also um eine Entscheidung von weitreichender Bedeutung.

Gerade Praxisgründer lassen sich gern von attraktiven Tarifen der privaten Krankenversicherungen locken, mit denen durchaus jährlich einige Hundert Euro gespart werden können – zumindest solange man jung ist. Langjährige Praxisinhaber, die sich privat versichert haben, suchen dagegen angesichts der steigenden Beitragsbelastung im Alter oftmals eine Gelegenheit, wieder in die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln. Das war bislang nahezu unmöglich. Es ist zwar nach wie vor schwierig, aber seit 2017 doch in einigen Fällen möglich.

Freiwillige Versicherung für Praxisgründer seit 2019 attraktiver

Es gibt zwei gute Argumente, die für die gesetzliche Krankenkasse sprechen, denn das Beitragsverfahren wurde reformiert. Der monatliche Betrag wird zwar weiterhin einkommensabhängig gezahlt und nicht nach festen Tarifen, wie bei der privaten Krankenversicherung. Doch seit 1. Januar 2018 zahlen freiwillig gesetzlich Versicherte Beiträge, die an ihre persönliche Einkommensentwicklung angepasst werden. Im Jahr 2019 ist zudem die Mindestbemessungsgrundlage gesunken.

Beitragsvorauszahlungen und finale Festsetzung nach Erhalt des Steuerbescheids Seit 2018 gibt es zunächst vorläufige Beitragsvorauszahlungen auf Basis des letzten Einkommensteuerbescheids. So waren 2018 in der Regel Beiträge auf Basis des Bescheids für 2016 vorauszuzahlen. Sobald der Einkommensteuerbescheid für 2017 vorlag, wurden die Vorauszahlungen ab dem nächsten Monat angepasst. Liegt der Steuerbescheid für 2018 vor, kommt es zur endgültigen Festsetzung und damit zu Nachzahlungen oder zu Erstattungen für das Jahr 2018.

HINWEIS Die Neuregelung gilt erstmals für das Jahr 2018. Der Steuerbescheid für 2018 muss der Krankenkasse also spätestens am 31. Dezember 2021 vorliegen.

Da der Beitragssatz der entsprechenden Krankenkasse feststeht, sollte bereits bei der Erstellung der Einkommensteuerklärung auch geprüft werden, ob und wenn ja, in welcher Höhe eine Nachzahlung von Krankenversicherungsbeiträgen anfallen wird. So schützen Sie sich vor unerwarteten Nachzahlungsbescheiden.

Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige müssen ihren Einkommensteuerbescheid von sich aus an die Krankenkasse schicken. Das sollte insbesondere dann zeitnah erfolgen, wenn die Steuererklärung erst spät abgegeben wurde.

Falls die tatsächlichen Einnahmen nicht innerhalb von drei Jahren nach Ende des jeweiligen Kalenderjahres nachgewiesen werden, setzt die Krankenkasse Beiträge auf Grundlage der Beitragsbemessungsgrenze fest, d.h. der Höchstbeitrag muss gezahlt werden, auch wenn das tatsächliche Einkommen geringer war.



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