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„Ich hab‘ ihn!“
Stipendium Gesundheitsbetriebswirt (IST)

„Ich hab‘ ihn!“

Das Stipendium im Wert von 2.184 Euro vergaben am Montag, 12. November 2018, Simon Kellerhoff vom Fachbereich „Gesundheit und Wellness“ des IST-Studieninstituts und Reinhild Karasek, Redaktionsleiterin der THERA-BIZ, an Celina Poppe.

Symbolisch hielt die junge Physiotherapeutin den Gutschein in den Händen. Erst 2013 hatte sie die Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen. Seit fast zwei Jahren arbeitet sie nun in einer großen renommierten Praxis in Neuss.

Schon auf die erste Bewerbung des Stipendiums hatte Celina Poppe sich per E-Mail beworben mit der Argumentation: „Ich würde mich gerne im Bereich BWL fortbilden, da es heutzutage so wichtig ist, strukturiert ein Unternehmen zu führen, sein Personal und Patienten an die Einrichtung zu binden und sich gut nach außen hin zu repräsentieren. Ich möchte später auf jeden Fall ein Team leiten und deswegen würde ich mich riesig freuen, das Stipendium an der IST zu gewinnen.“

Diese Zeilen verdeutlichen bereits, was Celina Poppe charakterisiert. Sie plant langfristig. Auch im Gespräch mit THERA-BIZ kommt das nochmals zum Ausdruck.

THERA-BIZ: Frau Poppe, Sie haben sich sehr früh auf das Stipendium gemeldet. Was hat Sie bewogen, sich darauf zu bewerben?

Celina Poppe: Ich wollte immer schon noch zusätzlich zu meiner Ausbildung als Physiotherapeutin die BWL-Seite kennenlernen und auf jeden Fall die Finanzen, das Controlling, alles, was in einem Betrieb so dahintersteht. Und da habe ich das in der THERA-BIZ, die bei uns in der Praxis ausliegt, gelesen: Gesundheitsbetriebswirtin. Da steckt ja das Wort BWL schon drin. Ich schaute das Angebot mir daraufhin genauer an und habe mir gedacht, das ist genau das Richtige für mich.

THERA-BIZ: Sie wohnen in Meerbusch, die Praxis ist in Neuss und das ISTStudieninstitut in Düsseldorf. Hat für Sie die örtliche Nähe eine Rolle gespielt?

Celina Poppe: Ja. Trotz Fernstudium. Aber ich hätte die Kurse auch woanders gemacht.

THERA-BIZ: Haben Sie nachgelesen, was den Gesundheitsbetriebswirt ausmacht? Welche Inhalte auf Sie zukommen?

Celina Poppe: Bereits vor meiner Bewerbung per E-Mail habe ich mich über die Weiterbildung erkundigt und die Studieninhalte durchgelesen.

THERA-BIZ: Sie wissen also, was auf Sie zukommt! Was versprechen Sie sich vom Gesundheitsbetriebswirt in Verbindung mit ihrem therapeutischen Wissen, das Sie schon haben?

Celina Poppe: Dass man wirklich die Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und dem Team wahrnehmen kann. Also zum Beispiel in einem interdisziplinären Team, wobei es ja darauf ankommt, an welcher Stelle man arbeitet. Aber auch, wenn man später einmal selbst eine Praxis eröffnen möchte oder ein Therapiezentrum – in diese Richtung habe ich gedacht.

THERA-BIZ: Ist Ihr Ziel die Selbstständigkeit?

Celina Poppe: Ein späteres Ziel, ja. Vielleicht so in 18 Jahren. Aufgrund von Familienplanung mit Kindern möchte ich erst in die Selbstständigkeit gehen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind. Das muss man einfach mit einberechnen. Deswegen ist das erste Ziel Teamleitungsposition. Und dann später die Selbstständigkeit, ja. Denn ich habe mir gesagt, wenn ich mich selbstständig mache, wird zwar mein Freund, der BWLer ist, mich auf jeden Fall unterstützen, aber ich finde, wenn man so etwas plant, sollte man auch selbst die Kenntnisse besitzen. Zudem bringt das Studium viel therapeutischen Hintergrund mit sich, was Teambildung und Praxismanagement angeht. Das ist ja spezifisch auf die Gesundheitsberufe zugeschnitten.

THERA-BIZ: Wie hat ihr Umfeld auf Ihre Bewerbung reagiert?

Celina Poppe: Eine Kollegin möchte im April am besten gleich mitkommen und das gleiche Studium absolvieren, weil natürlich viele von uns eine spätere Selbstständigkeit anstreben. Dafür ist es wichtig, ein Team leiten zu können und BWL-Kenntnisse zu besitzen, auch für eine Managementposition. Das Wissen, dass man sich in BWL weiterbilden kann, ist zwar bei vielen vorhanden, aber nicht, dass es so etwas wie den Gesundheitsbetriebswirt direkt als Fernstudium gibt.

THERA-BIZ: Ein Fernstudium erfordert sehr viel Disziplin, vor allem parallel zur Arbeit. Haben Sie schon einen Plan?

Celina Poppe: Allein die Ausbildung als Physiotherapeutin verlangt sehr viel Disziplin. Wir sind immer im Lernprozess. Ich war beispielsweise dieses Jahr 35 Tage auf Fortbildung. Und das sind harte Prüfungen, die wir in diesem Beruf ablegen müssen, so wie Manualtherapie oder neurologische Fortbildungen. Da ist man es einfach gewohnt, sich neben der Arbeit hinzusetzen und auch zu lernen. Man muss sein Privatleben etwas zurückschrauben. Ich selbst befinde mich in den Endzügen der Weiterbildung zur Manualtherapeutin, eine Weiterbildung, die zweieinhalb Jahre geht. Ich muss hier noch eine sehr schwere Prüfung ablegen, weshalb es mir ganz lieb wäre, wenn ich erst im April 2019 mit dem Gesundheits - betriebswirt starten könnte. 

THERA-BIZ: Lebenslanges Lernen ist das Stichwort. Viele Therapeuten wollen sich selbstständig machen. Glauben Sie, dass das Thema BWL auch in die schulische Ausbildung integriert werden sollte?

Celina Poppe: Ich denke, dass die Ausbildung in der Physiotherapie, so wie sie jetzt ist, mit den drei Ausbildungsjahren wirklich vollgestopft ist. Man müsste meiner Meinung nach ansonsten die Ausbildung auf vier oder fünf Jahre verlängern. Aber in die drei Jahre passt dieses Thema definitiv nicht mit rein. Man muss sich diese Kenntnisse über eine Weiterbildung aneignen, wenn es so bleibt, wie es ist.

THERA-BIZ: Weiterbildungen stellen immer auch einen Kostenfaktor dar. Wie sähe es denn aus, wenn Sie das Stipendium nicht gewonnen hätten?

Celina Poppe: Ich hätte dann zuerst den Osteopathen gemacht und dann die BWL-Kenntnisse hinzugenommen. Denn wenn es später in die Selbstständigkeit geht, dann mit einem höheren Bildungsstand. Also nicht nur als Physiotherapeutin, sondern als Osteopathin mit Physiotherapie. Wir gratulieren nochmals zum Stipendium und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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