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Muskeln aktiv dehnen
Konzept bewährt sich in Klinik und Praxis

Muskeln aktiv dehnen

Dehnübungen machen beweglicher, das ist in der Wissenschaft unumstritten. Neben Ausdauer und Kraft gilt die Beweglichkeit als dritte Säule im Fitness. Ein Training der Beweglichkeit kann therapeutisch gesehen jedoch weit mehr bewirken als nur Fitness.

Martin Vierl, Chefarzt der Rehaklinik Sonnhalde in Donaueschingen, ist fest davon überzeugt, dass ein Muskellängentraining seinen Patienten Schmerzlinderung sowie eine Verbesserung der Beschwerden bringt. Im Herbst letzten Jahres, im November 2017, hielt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie – unter anderem mit den Zusatz bezeichnungen Chirotherapie und Physikalische Therapie – einen Vortrag vor Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Schmerztherapeutentreffens in Freiburg. Er referierte über die Muskellängentherapie in einem Geräteparcours (siehe separater Kasten).

Die Dehnungsübungen kommen bei Patienten gut an

Den Vorteil einer Dehnung am Gerät gegenüber anderen Übungen wie zum Beispiel im Yoga erläutert der Chefarzt: „Der Vorteil ist, dass ein Ausweichen der Patienten weitgehend nicht möglich ist. Die Übung kommt tatsächlich dorthin, wo sie hin muss. Bei freien Übungen ist das viel schwieriger, weil die Patienten ausweichen.“ Das Prinzip der aktiven Dehnung sei immer die maximale Verlängerung und in dieser Verlängerung die Muskeln anzuspannen. Deshalb sei es wichtig, so weit wie möglich die angesprochene Muskelpartie zu dehnen und dann in der Anspannung zu halten.

Mehrmals hörte Martin Vierl schon den Satz von Patienten: „Das geht gar nicht!“ Doch er lässt nicht locker, motivert und macht Mut. Ein professionelles Heranführen an das Training der Muskeldehnung ist von größter Bedeutung und nimmt den meisten die Angst. Das be ginnt mit einer persönlichen Einweisung durch einen Physiotherapeuten.

Und bei den Patienten kommt das Muskellängentraining nach anfänglicher Skepsis gut an wie Martin Vierl in der Rehaklinik Sonnhalde feststellte. Das liegt seiner Meinung nach daran, dass die Rehabilitanden erleben, dass sich etwas tut, wenn sie aktiv sind. „Sie spüren, dass sie selbst etwas bewirken. Diese Selbstwirksamkeit hat in der Reha einen ganz großen Stellenwert.“ Diese emotionale Ebene ist für Rehabilitanden, wie Martin Vierl betont, immens wichtig: „88 Prozent sagen, das war genau das Richtige für mich. Es ist anfangs frustrierend und tut weh, trotzdem hat es Spaß gemacht. Die Patienten fühlen sich nach den Übungen besser und sie sind hoch motiviert, die Übungen weiterzumachen.“



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