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So tickt Generation Y
Ypsiloner als Nachwuchskräfte gewinnen und halten

So tickt Generation Y© adobestock.com

Glück statt Geld, dazu faul und selbstverliebt – die Generation Y hat nicht den besten Ruf. Doch viele dieser Urteile sind nicht neu, schon Jahrgänge davor (er-)trugen sie. Zeit damit aufzuräumen und herauszufinden, was Ypsilon wirklich will.

In Zeiten des Arbeitnehmermarkts suchen Physiotherapeuten händeringend nach Nachwuchskräften. Jedoch von morgens bis abends in der Praxis an der Bank zu stehen, geht an der berüchtigten Generation Y vorbei. Zu groß ist der Wunsch nach Freizeit und Flexibilität. Das wird in Therapieeinrichtungen und von Praxis - inhabern oft nicht gesehen.

Flexible Teilzeittätigkeiten, ein breites Angebot an Weiterbildungen, Firmen- Smartphones oder von zu Hause aus arbeiten können, das hören Personaler immer wieder von Bewerbern der Generation Why (zu Deutsch „warum“, was Y auf Englisch auch bedeutet). Hinzu kommt: Die Ypsiloner wachsen als Digital Natives auf. Mobiltelefone und Chats sind wichtige Kommunikationskanäle. Alles scheint sofort verfügbar zu sein und erneuert sich – wie der Facebook-Zeitverlauf – permanent.

Dieses Lebensgefühl lässt umgekehrt wenig Platz für Bestand und Loyalität. Wenn morgen schon alles anders sein kann, wozu sollen Nachwuchskräfte dann heute Verpflichtungen eingehen? 

Unterschiedliche Wertesysteme treffen aufeinander

Markus Sobau widmet sich diesen Fragen und weiß, welche Tricks bei Physiotherapeuten funktionieren: Der 49-jährige Geschäftsführer von PHYSIOsecur sitzt mit Praxisinhabern zusammen und hört die Klagen über eine Altersgruppe, die so anders tickt. „Dabei vergessen wir, dass die Generation Y vor allem ein Produkt aus Erziehung und Sozialisierung ist“, so der Benefit-Berater. Oft in Kleinfamilien aufgewachsen, sind sie Wunschkinder, werden als Prinzen und Prinzessinnen behandelt. Früh viel gelobt, meistens (zu) gut benotet und prämiert für jeden Pups. „Mit dieser Prägung stranden sie im Job“, erkennt Sobau.

Wie also mit einer Generation umgehen, welche die Plätze der verrenteten Babyboomer einnimmt und in Bewerbungs - gesprächen ganz locker fragt, wieso sie ausgerechnet hier arbeiten soll – da doch zehn andere Jobangebote vorliegen?

Zunächst einmal mit den Stereotypen aufräumen, rät Sobau, wenn unterschiedliche Wertesysteme aufeinandertreffen. Natürlich sei der Y-Generation neben dem Sinnstiften das Geld wichtig. Nur kaufe sie sich dafür weniger Dinge. Anstelle von schicken Statussymbolen leisten sie sich eine Ganztagesbetreuung für den Nachwuchs. Sie fahren bevorzugt umweltschonend mit dem Rad oder öffentlich zur Arbeit. Sie investieren lieber in Menschen und den Erhalt der Umwelt, statt in PS und Protz.

Sobau sieht darin einen Schlüssel für Physiotherapeuten, die den veränderten Wertekanon der jüngeren Generation begreifen wollen. „Jeder Dritte unter 30 Jahren leidet an Allergien oder kämpft mit Krankheiten wie Neurodermitis“, sagt er. Wer für Berufsstarter ein Job-Bike least, die Altersvorsorge übernimmt oder eine Berufsunfähigkeitsrente (wichtig: ohne Gesundheitsfragen) für sie abschließt, verstehe die Bedürfnisse einer Generation, die zwar behütet, aber in einer Welt aufgewachsen ist, welche die Folgen der Konsumgesellschaft am eigenen Körper spürt.

Das Problem: Oft zeigen Millennials einerseits den Willen, Verantwortung zu übernehmen – Stichwort starkes Selbstbewusstsein – scheitern aber andererseits an der eigenen Überforderung. Daher sei die Schritt-für-Schritt-Methode zu bevorzugen.



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