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Von der Medizin über die Fitness in die Therapie
Der Weg der Körperanalyse-Messung

Von der Medizin über die Fitness in die Therapie

Die Physiotherapie bewegt sich im Selbstzahlerbereich auch Themen zu, die in der reinen Hands-on-Therapie nicht vorstellbar gewesen wären. Hierzu zählt die Körperanalyse-Waage, die im Bereich der Gesundheitsberatung einen hohen Stellenwert genießt.

Die Körperanalyse-Messung als Instrument der Gesundheitsanalyse in der Therapie zu verwenden und in die Befundung mit einzubeziehen, erschließt sich noch deutlicher, wenn in Betracht gezogen wird, dass beispielsweise TANITA, der japanische Anbieter von BIA-Körperanalyse-Systemen, extra für den medizinischen Bereich entwickelt wurde.

THERA-BIZ sprach mit Hermann Widerhold, Geschäftsführer der Weightcheckers GmbH in München auf der diesjährigen FIBO über die Entwicklung der Körperanalyse-Messung in der Physiotherapie. Das Unternehmen vertreibt die Marke TANITA in Deutschland und Österreich.

THERA-BIZ: Bevor die Körperanalyse-Messung in der Therapie angekommen ist, hatte die Fitnessbranche dieses Analysetool für sich entdeckt. Wie erklären Sie sich, dass diese Messmethode zuerst in der Fitnessbranche besser ankam als in der Therapie?

Hermann Widerhold: Ich denke mir Folgendes: Ein Physiotherapeut hat viele Jahre ohne Geräte gearbeitet, hauptsächlich mit seinen Händen behandelt oder Kurse angeleitet. Das ist selbst heute noch in manchen Praxen der Fall. Doch einige Physiotherapeuten haben es verstanden, dass diese Körperanalyse-Messung als Selbstzahlerleistung ideal eine Therapie abrunden kann.

Gleichzeitig besteht für die Praxis die Möglichkeit, die Messung als Dienstleistung anzubieten und zu verkaufen, sodass auf jeden Fall mit einem Return on Invest zu rechnen ist. Die Ausgaben, die er hatte, kommen also wieder rein. Parallel zeichnete sich ab, dass große Beraterfirmen sich darauf spezialisierten, Physiotherapeuten im Verkauf und im Marketing zu unterstützen. Das ist eine ganz wichtige und entscheidende Entwicklung im Markt.

Wir arbeiten beispielsweise schon sieben bis acht Jahre mit dem Netzwerk Physio Auch das Netzwerk ist zwischenzeitlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Bereits 50 Prozent der Netzwerk-Mitglieder arbeiten mit TANITA.

THERA-BIZ: Wie kamen Sie mit Physio Aktiv zusammen?

Hermann Widerhold: Physio Aktiv kam auf uns zu. Es gibt ja immer die First-Mover in einem Bereich. Diese Therapeuten haben dann ihre Erfahrungen wiederum weitergegeben. Natürlich haben auch gezielte Werbemaßnahmen zur größeren Bekanntheit unter den Physiotherapeuten dazu beigetragen.

THERA-BIZ: Sind solche Kooperationen die Zukunft?

Hermann Widerhold: Kooperationen als solches sind sehr, sehr wichtig, genauso wie Networking oder Veranstaltungen wie der Physio-Summit. Vor allem um Referenzen und Weiterempfehlungen zu erhalten, sind diese Events bedeutsam. Ohne Kooperationspartner und Networking kommt nicht dieses Volumen zustande, das wir mit unseren Körperanalyse-Waagen erreicht haben.

THERA-BIZ: Der Markt hat sich entwickelt. Wie hat sich insbesondere der physiotherapeutische Markt für Sie entwickelt?

Hermann Widerhold: Die diesjährige FIBO setzt unsere Erfolgsstory fort. Wir hatten in den letzten Jahren kontinuierlich 5 bis 10 Prozent Steigerung. Es ist zwar ein bestimmter Prozentsatz an upgrade dabei, weil die ersten Segmentgeräte bereits vor 12 oder 13 Jahren verkauft wurden. Doch zusammenfassend können wir feststellen, dass der Anteil der Physiotherapeuten seit fünf Jahren stetig wächst. Es folgt der rein medizinische Bereich und den größten Part nimmt immer noch die Fitnessbranche ein.

THERA-BIZ: Und wie hat sich das Programm von TANITA entwickelt?

Hermann Widerhold: Vor allem die technische Weiterentwicklung sei hier erwähnt. Begonnen hat alles mit einer Frequenz. Anfangs gab es nur eine Fußzu- Fuß-Messung. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das weiter, es kamen mehr Frequenzen und mit der segmentalen Messtechnik eine bessere Technik hinzu. Vor ein paar Jahren war dann der Thermodruck neu. Heutzutage arbeiten jedoch über 90 Prozent der Kunden mit einer Software, die es jetzt auch schon 10 Jahre gibt. Der aktuelle Trend geht dahin, dass Schnittstellen für andere Geräte gewährleistet sein müssen. Dass man einen Anschluss an die Trainingsgeräte von Technogym, von milon oder von eGym vorweisen kann, dass man daran an docken kann. Die Therapeuten, Gesundheitsberater und Betreuer wollen nicht jeden Kunden zehn Mal dokumentieren.

THERA-BIZ: Was würden Sie als Besonderheit Ihrer Körperanalyse-Waage herausstellen?

Hermann Widerhold: Vor allem die legendäre Qualität! Made in Japan ist in Asien gleichzusetzen mit Made in Germany in Europa. Das Vertrauen in die Produkte ist sehr hoch und TANITA gewährt eine 5-Jahres-Garantie. Die Mitbewerber geben hier maximal ein bis zwei Jahre. Und natürlich das 25-jährige Know-how, auf das das japanische Unternehmen, der Hersteller zurückblicken kann. Zusätzlich ist die riesige Datenmenge aus den Korrelationen zur Dexa-Methode von großer Bedeutung.

Die Dexa-Methode ist der Goldstandard in der Medizin. Das Messgerät kostet so viel und wiegt so viel, dass es nichts für eine kleine Therapieeinrichtung ist. Es steht zu Forschungszwecken in Kliniken und in Universitäten. Es werden möglichst viel Probanden der verschiedenen Geschlechter und im unterschiedlichen Alter vermessen. Ebenso unterscheiden sich der Fitnessgrad, das Gewicht und die Größe. Das wird mit der Dexa-Methode gemessen. Den elektrischen Widerstand des Körpers misst man mit der BIA-Methode. Der Strom geht kaum durchs Fett, jedoch durch die Muskeln, in denen das Körperwasser gespeichert ist, fließt er fast ungehindert. Das ergibt in der Messung eine entsprechende Ohm-Zahl, die bei jedem anders ist, je nachdem, wie viel Fett oder Muskeln der Mensch hat.

Der Messvorgang funktioniert stehend, innerhalb von 20 Sekunden ist er abgeschlossen. Es ist auch möglich, die Körpermessung liegend mit Pads vorzunehmen, aber es ist immer die gleiche Methode. Es wird stets der Widerstand gemessen und man braucht eben die Korrelationen zur Dexa-Methode.

THERA-BIZ: Wie sehen Sie die Zukunft der Körperanalyse?

Hermann Widerhold: Die Zukunft gehört auf jeden Fall einem kompletten System, einer umfassenden Messstation. Sie macht zusätzlich zur Körperanalyse noch den 3D-Scan, misst Blutdruck und Puls, vielleicht noch Herzfrequenz, vielleicht noch mehr. Eine komplette Station, an der nicht unterschiedliche Geräte zur ganzheitlichen Messung eingesetzt werden, sondern alles in einem Gerät vereint vermessen werden kann: ein All-in-one-Gerät.

Das Interview führte Reinhild Karasek.



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